ADRESSAT UNBEKANNT

 

 

Eine szenische Lesung mit Musik

 

 

 

Michael Mombaur

Bernd Spehl

Axel Gehring

 

Kressmann Taylor: Adressat unbekannt.
Eine szenische Lesung mit Musik.


Max schreibt Briefe aus den USA an seinen Freund Martin, Martin schreibt Briefe an seinen Freund Max. Ein Briefwechsel zwischen einem amerikanischen Juden und einem Deutschen in den Monaten um Hitlers Machtergreifung.
Der Briefroman ist ein literarisches Meisterwerk. Er entfaltet auf wenigen Seiten eine große dynamische Kraft und erzeugt eine stetig steigende Spannung, bis zu seinem genialen Schluss.


Die New York Times schrieb in einer Besprechung zu dem Buch: „Diese moderne Geschichte ist die Perfektion selbst. Sie ist die stärkste Anklage gegen den Nationalsozialismus, die man sich in der Literatur vorstellen kann.“
Zuerst 1938 in New York veröffentlicht, dann in Vergessenheit geraten, 1992 als Nachdruck erneut erschienen: als Reaktion auf die weltweit zunehmende Rechtsradikalität, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.

Mit anderen Worten: Heute, in den 2020er Jahren erschreckend aktueller denn je.
Einen Trailer zu der szenischen Lesung finden Sie unter: https://youtu.be/3mifKYv7bEE
Die Aufführung dauert 75 Minuten, wird musikalisch begleitet von Bernd Spehl. Auf Wunsch kann ein Programmheft zur Verfügung gestellt werden.